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Mozart-Wohnhaus

Am Makartplatz 8 lebte die Familie Mozart ab 1773 — 1944 wurde das Haus zu zwei Dritteln durch Bomben zerstört und erst 1996 originalgetreu als Museum wiedereröffnet.

1773Familie zieht ein
1996Originalgetreu wiederaufgebaut
Der rekonstruierte Tanzmeistersaal im Mozart-Wohnhaus mit Stuckdecke und historischen Möbeln

Vom Tanzmeisterhaus zur Familienwohnung

Ab 1773 lebte Leopold Mozart mit seiner Familie am Makartplatz 8 — für Wolfgang Amadeus Mozart die Jahre zwischen 17 und 25. Das Gebäude war zuvor als „Tanzmeisterhaus" bekannt, weil dort ein Tanzmeister residiert hatte; ein einzelner erhaltener Raum aus dieser Zeit, der Tanzmeistersaal, gibt dem Haus bis heute seinen Namen. Es steht unter Denkmalschutz des österreichischen Bundesdenkmalamts.

Zerstörung 1944

Bei einem Bombenangriff im Jahr 1944 wurde das lange, zwei- bis dreigeschoßige Gebäude zu zwei Dritteln zerstört. Erhalten blieb nur der besagte Tanzmeistersaal — alles andere musste rekonstruiert werden, ein deutlich einschneidenderer Verlust als beim Geburtshaus in der Getreidegasse, das den Krieg unbeschädigt überstand.

Wiederaufbau bis 1996

1989 erwarb die Internationale Stiftung Mozarteum das Gebäude, 1994 wurde ein später angebauter Bürotrakt abgerissen, um die historische Substanz freizulegen. Am 1. Januar 1996 eröffnete die Stiftung das originalgetreu wiederhergestellte Museum, das sie bis heute betreibt — 52 Jahre nach der Zerstörung.

Praktisch: beide Museen an einem Tag

Das Wohnhaus liegt am Makartplatz auf der „neuen" Seite der Salzach, das Geburtshaus in der Getreidegasse auf der Altstadtseite — beide sind zu Fuß über die Salzach-Brücken in rund 15 Minuten verbunden. Wer beide Häuser besuchen will, sollte dafür realistisch einen halben Tag einplanen, nicht zwei kurze Stopps zwischen anderen Programmpunkten.