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Mozarts Geburtshaus

In der Getreidegasse 9 kam Wolfgang Amadeus Mozart am 27. Januar 1756 zur Welt — seit 1880 ein Museum, das seine Kindergeige und das Klavier zeigt, auf dem er die „Zauberflöte" komponierte.

1756Mozart hier geboren
1880Museum eröffnet
Ein Ausstellungsraum in Mozarts Geburtshaus mit historischen Musikinstrumenten in einer Vitrine

Getreidegasse 9 — das „Hagenauer-Haus"

Mozart kam am 27. Januar 1756 in der Wohnung im dritten Stock des Hauses Getreidegasse 9 zur Welt; die Familie lebte dort von 1747 bis 1773. Das Gebäude war lange unter dem Namen „Hagenauer-Haus" bekannt, nach dem Hauseigentümer Johann Lorenz Hagenauer, einem engen Freund der Familie Mozart.

Was im Museum wirklich zu sehen ist

Seit 1880 ist das Haus ein Museum, heute über drei Etagen verteilt. Zu den Originalobjekten zählen Mozarts Kindergeige, das Klavier, auf dem er Teile der „Zauberflöte" komponierte, Familienporträts und eigenhändige Briefe — sowie eine rekonstruierte Wohnung, die einen Eindruck der beengten, aber bürgerlichen Verhältnisse vermittelt, in denen die Familie lebte.

Geburtshaus oder Wohnhaus — was zuerst?

Wer nur eines der beiden Mozart-Museen in Salzburg besuchen kann, sollte wissen: Das Geburtshaus deckt die früheste Kindheit ab, 1756 bis 1773 — die Jahre der ersten Kompositionen und der großen Konzertreisen als Wunderkind. Das spätere Mozart-Wohnhaus am Makartplatz erzählt dagegen die Jugend- und frühen Erwachsenenjahre bis 1787. Für einen chronologischen Rundgang lohnt sich der Besuch beider Häuser in dieser Reihenfolge.

Praktisch: mitten in der Altstadt

Die Getreidegasse liegt im Zentrum der Salzburger Altstadt, wenige Gehminuten vom Mozartplatz und vom Dom entfernt — ein eigenes Verkehrsmittel ist innerhalb der Altstadt nicht nötig. Da das Haus vergleichsweise klein ist, empfiehlt sich der Besuch außerhalb der stärksten Reisezeit am späten Vormittag, wenn Reisegruppen die schmalen Ausstellungsräume füllen.